Nicht nur, wenn man einen Grill sein Eigen nennen kann, ist es eine gesunde Alternative, statt Fleisch und Würstchen einmal Fisch zu grillen. Freunde einzuladen, um eine Grillfeier zu veranstalten, macht nicht nur Spaß; das gemeinsame Zusammensitzen wird noch untermalt von den herrlichsten Genüssen, die den Gaumen erfreuen. Einige Vorbereitung ist nötig, um einen wirklich gelungenen Abend zu gestalten, und da ist nicht nur das Essen ein Thema. Auch die Deko will jedes Mal gut überlegt sein, abhängig, ob man nun einen Geburtstag feiert, den Abend unter ein Motto stellt oder einfach zwanglos einen Sommerabend gestaltet. Lampions und Sonnenblumen sind nur eine Möglichkeit; lädt man wirklich zu einem maritimen Abend ein, bei dem es leckeren Fisch und Meeresfrüchte vom Grill gibt, sollte man auch die Deko im Garten in dieser Richtung auswählen. Je schöner der Abend gestaltet ist, umso zufriedener sind auch die Gäste.
Bevor der Grill angeheizt werden kann, ist also eine Menge Arbeit und Planung nötig. Wichtig ist es vor allem, die erforderlichen Zutaten einzukaufen, sodass auch alle hungrigen Mäuler satt werden können. Guter Fisch kostet etwas mehr, als Fleisch, dennoch sollte man sich auf keinen Fall lumpen lassen, wenn man schon einen Mottoabend mit Fisch ankündigt. Es wäre peinlich, wenn man nicht genug für alle auf den Tisch bringen könnte, weil der Kilopreis vom Fisch zu hoch war. Wenn man sparen muss, sollte man auf die herkömmlichen Zutaten, wie Grillkotelett oder Würstchen zurückgreifen. Gesünder als fettige Nudelsalate sind auf jeden Fall frische Salate, die jedoch auch mit sättigenden beilagen, wie Kartoffeln, Gemüse oder Brot kombiniert angeboten werden sollte. Zu gegrilltem Fisch kann man wunderbare Soßen selbst herstellen, die den Geschmack der Süß- oder Salzwassertiere noch unterstreichen. Natürlich ist auch die Marinade beziehungsweise die Würzung ein wichtiges Thema, denn falsch gewürzter Fisch schmeckt auch dann nicht, wenn man den schönsten Weber Summit Grill vorweisen kann.
Der Tisch sollte im Vorfeld schon so weit vorbereitet werden, dass, wenn sich die Gäste um den Grill versammeln, nur noch das Geschirr verteilt werden muss. Teller und Besteck schon am Nachmittag aufzudecken hätte zur Folge, dass sich Insekten dort tummeln, was nicht gerade als appetitlich anzusehen wäre. Auch herum wirbelnder Staub und Schmutz verdirbt den Hunger, denn schon nach kurzer Zeit hinterlassen diese leider nicht zu verhindernden Dinge eine Schicht von Partikeln auf den Tellern. Für einen noblen Abend mit Freunden sollte man auf die Pappteller und Papierbecher verzichten; auch wenn man sozusagen unter sich ist, sollte man hier etwas Wert auf Etikette legen und dem Essen, das auf den Teller kommt, den nötigen Respekt erweisen.
Ob man einheimischen oder Meeresfisch bevorzugt, ist eine Frage des Geschmacks, denn richtig zubereitet schmeckt beides. Kombiniert mit allerlei Früchten aus dem Meer, von den Bäumen und aus dem Gemüsegarten bekommt man hier ein wahres Schlemmermenü zustande, von dem alle, die es genießen durften, noch lange schwärmen werden. Es könnte sein, dass die Nachbarn, die nicht eingeladen werden, durch den Hunger, den der leckere Duft vom Grill bei ihnen hervorruft, so grantig werden, dass sie sich über Ruhestörungen beschweren und die Polizei schicken. Deshalb sollte ab einer gewissen Uhrzeit ein wenig Ruhe im Garten einkehren. Provokation durch zu laute Musik und schallendes Gelächter werden als noch schlimmer empfunden, wenn Nachbarn neidisch sind, weil sie nicht mit am Tisch sitzen können. Nach jeder noch so gelungenen Party und jedem noch so leckeren Essen sollte man sich keinesfalls an das Steuer seines Wagens trauen, wenn man ein Glas über den Durst getrunken hat. Fahrgemeinschaften und Taxis werden den finanziellen Rahmen nicht sprengen, und ein gemeinsam verbrachter Abend mit einem vorzüglichen Mahl aus Fisch und leckerem Beiwerk ist allemal ein paar Euro für den Nachhauseweg wert.
